Audi Pegasus Concept |
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Das PEGASUS-Konzeptauto ging aus einem Gemeinschaftsprojekt von AEV, einem Tochterunternehmen der Audi AG, und TTTech Automotive hervor. Ergebnis der Kooperation war die Entwicklung eines neuen funktionsübergreifenden Konzepts für eine FlexRay-basierte Elektronikarchitektur. PEGASUS (das Akronym steht für Pilot-Entwicklung einer gesamtheitlichen automotiven System- und Softwarearchitektur) integrierte erfolgreich sicherheitsrelevante Lösungen auf eine intelligente Weise. Dabei wurde eine innovative Plattform für Fahrwerkelektronik entwickelt und in ein auf dem Audi S4 Avant beruhenden Konzeptauto eingebaut. Die Absicht des PEGASUS-Projekts war es, die Vorteile der zeitgesteuerten FlexRay-Technologie aufzuzeigen. Grundlegende Fahrzeugdynamikapplikationen kamen dabei zum Einsatz, um die Machbarkeit der zeitgesteuerten Plattform nachzuweisen. Die Vorzüge von FlexRay im Vergleich zur heute weit verbreiteten CAN-Topologie wurden herausgearbeitet. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die unterschiedlichen Bussysteme im Fahrzeug zu verbinden. Eine weitere Anforderung war es, die bestehenden Fahrwerkselektronik- und Softwarestrukturen der Hersteller mit der zeitgesteuerten FlexRay-Technologie zu kombinieren, was in anderen Applikationen erprobt wurde. Das Projekt bewies das Potenzial der zeitgesteuerten FlexRay-basierten Technologie, die für die Integration der Fahrzeugdynamiksteuerung eingesetzt wurde. Weiters wurde ein konkreter Migrationspfad für die bestimmte Anwendung von FlexRay in zukünftigen Fahrzeugen definiert. Der Einsatz von FlexRay-basierter Hard- und Software ermöglichte eine bessere Integration existierender Funktionen und stellte die Grundlage für die Entwicklung neuer Funktionen dar. |

